Neue Impulse für den Arbeitsschutz
Die ersten drei von insgesamt elf Arbeitsprogrammen im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) sind Mitte Juli dieses Jahres an den Start gegangen. Das teilt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) mit. Die GDA ist ein von Bundesregierung, Ländern und Unfallversicherungsträgern neu geschaffenes Bündnis und soll die Prävention im Arbeitsleben stärken.
„Mit den Programmen Bau und Montage, Zeitarbeit und Haut nehmen wir drei der aktuell wichtigsten Brennpunkte des arbeitsbedingten Unfall- und Krankheitsgeschehens ins Visier", zitiert die Pressemitteilung den Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Detlef Scheele. Ziel sei es, die Betriebe zu einer nachhaltigen und damit längerfristig angelegten Präventionspolitik zu motivieren. Dies sei nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels notwendig. „Gute Arbeitsbedingungen und wirtschaftlicher Erfolg gehören nachweisbar zusammen“, beleuchtet der brandenburgische Arbeitsstaatssekretär Winfrid Alber einen weiteren Aspekt der neuen Strategie. Nur gesunde, in Sicherheit arbeitende Menschen seien motiviert und leistungsfähig. In diesem Sinne werde die GDA die Kräfte in Bund und Ländern mit den Unfallversicherern bündeln.
Die vereinbarten Programme der GDA sollen zeitlich gestaffelt an den Start gehen und „klassische“ sowie „neue“ Gesundheitsgefährdungen noch zielgerichteter bekämpfen. Bei der Umsetzung der in enger Abstimmung mit den Sozialpartnern erarbeiteten Programme wird deshalb auch der zunehmend von Beschäftigten beklagte Einfluss psychischer Fehlbelastungen berücksichtigt.
DGUV/Tbz
Weitere Informationen zur Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie im Internet unter http://www.gda-portal.de/
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