BGM beschließt Fusion
Die Vertreterversammlung der Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd (BGM) hat am 19. November 2009 in Mainz beschlossen, mit der Hütten- und Walzwerks-Berufsgenossenschaft, der Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft sowie der Holz-Berufsgenossenschaft zum 1. Juli 2010 zu fusionieren. Die Entscheidung basiert auf den zwischen den beteiligten Berufsgenossenschaften abgestimmten Unterlagen, die das Bundesversicherungsamt bereits Ende Oktober 2009 als „grundsätzlich genehmigungsfähig“ eingestuft hat. Sobald die Zustimmungen der drei genannten Partner-Berufsgenossenschaften vorliegen, kann der BGM-Beschluss umgesetzt werden.
„Diese Entscheidung ist nicht nur ein eindeutiges Signal für die Umsetzung des gesetzgeberischen Willens, sondern auch die konsequente Fortsetzung der von der BGM bereits vor vier Jahren eingeleiteten Entwicklung zur Gesamtfusion der Metall-Berufsgenossenschaften“, betonte der Vorstandsvorsitzende der BGM, Wilfried Ehrlich, am Rande der heutigen Sitzung in Mainz. Die Forderungen der Politik nach einheitlichen Strukturen in der Prävention und einer wirtschaftlichen Verwaltungsführung seien damit erfüllt. Mit der neuen Berufsgenossenschaft Holz und Metall entstehe ein leistungsfähiger und zukunftsorientierter Unfallversicherungsträger, so Ehrlich weiter. Hintergrund ist das im November 2008 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Unfallversicherung (UVMG). Damit gab die damalige Bundesregierung unter anderem vor, die Zahl der Berufsgenossenschaften bis Ende 2009 auf neun zu reduzieren.
Die BGM ist aus der 2005 vollzogenen Vereinigung der Süddeutschen Metall-Berufsgenossenschaft mit der Edel- und Unedelmetall-Berufsgenossenschaft hervorgegangen, zu der 2007 noch die Norddeutsche Metall-Berufsgenossenschaft hinzukam. Bereits heute sichert sie 2,8 Millionen Beschäftigte in etwa 100.000 Metall be- und verarbeitenden Betrieben gegen Arbeits- und Wegeunfälle sowie Berufskrankheiten ab.


