Gesundheitsschutz
Hautgefährdungen
Viele Hautprobleme ließen sich jedoch vermeiden, wenn die Mitarbeiter mehr über die Ursachen von Hauterkrankungen und mögliche Schutzmaßnahmen wüssten. Und auch der Betrieb kann maßgeblich dazu beitragen, die Haut seiner Beschäftigten gesund zu erhalten.
Von Hauterkrankungen betroffen sind hauptsächlich Schlosser und Mechaniker im Maschinenbau, in der Reparatur und der Instandhaltung von Schiffs- und Landmaschinen sowie Kraftfahrzeugen.
Hier kommt es zu häufig wechselnden Belastungen durch mechanische und ölige Einflüsse, aber auch durch Feuchtarbeit. In der Fahrzeugreparatur ist die Haut auch aggressiven Einwirkungen durch Brems- und Kühlflüssigkeiten sowie durch Kraftstoffe ausgesetzt.
In der Zerspanung setzen wässrige Kühlschmierstoffe der Haut von Fräsern und Drehern zu, die der Galvaniseure ist durch wässrige Lösungen von Säuren, Laugen, Beizen und Reinigungsbädern gefährdet. Installateure sehen sich mechanischen und chemischen Hautbelastungen durch Stäube, Löt- und Beizmittel sowie durch Kleber für Kunststoffrohre gegenüber. Zudem wird auch in der Metallbranche mit Verbundwerkstoffen und Klebern auf Basis von Epoxidharzen gearbeitet. Diese besitzen ein hohes allergenes Potenzial und führen immer häufiger zu Hauterkrankungen.
Schwitzen
Auch das Schwitzen unter Schutzkleidung gefährdet die Haut. Schweißerhandschuhe sind naturgemäß dick und führen zu Wärmestau, Chemikalien-Schutzhandschuhe sind dagegen dünn, aber flüssigkeitsdicht. Auch Sicherheitsschuhe sind gelegentlich Ursache von Hauterkrankungen an den Füßen, insbesondere, wenn aufgrund der Unfallgefährdung hohe und geschlossene Schuhe getragen werden müssen. Bei Arbeiten in Einweganzügen und unter Schutzmasken kann die durch das Schwitzen aufgeweichte Haut durch Stäube, Fasern und Abrieb zusätzlich irritiert werden.
Auf den Seiten der VMBG und des Hauptverbandes erhalten Sie weitere Informationen zur Hautkampagne.




