Arbeitssicherheit

Sicher transportieren und fahren

verkehr


Arbeitsunfälle beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr sowie Arbeits-, Wege- und Schulunfälle im Straßenverkehr spielen eine große Rolle und haben gravierende wirtschaftliche und soziale Folgen. 

 

 

 

 

Die Unfallversicherungsträger haben im Jahr 2007 genau

 

Im gleichen Jahr wurden

 

Bei den Arbeits- und Dienstwegeunfällen im öffentlichen Straßenverkehr dominieren

  • Pkw-Unfälle (49%), gefolgt von
  • Lkw-Unfällen (18%). Hinzu kommen
  • 106.731 Wegeunfälle im öffentlichen Straßenverkehr im Jahr 2007, davon waren
  • 472 tödlich. 

 

Auch hier ein hoher Anteil der Pkw-Unfälle: die tödlichen Wegeunfälle im öffentlichen Straßenverkehr passieren zu 65% bei Nutzung des Pkws. 

 

Im Bereich der Schülerunfallversicherung wurden im Jahre 2007 60.115 Unfälle im öffentlichen Straßenverkehr verzeichnet.

Davon waren

  • fast die Hälfte (45,6%) Fahrradunfälle.
  • Als Pkw-Fahrer oder Mitfahrer wurden 20,3% der Schüler verletzt oder getötet.

 

Insgesamt verunglückten 55 Schüler im öffentlichen Straßenverkehr tödlich. In der Kategorie der tödlichen Unfälle dominieren die Pkw-Unfälle. Sie machen 60,7% dieser Unfälle aus. Besonders betroffen von tödlichen Unfällen sind Jugendliche und junge Erwachsene (15 Jahre und älter) mit 74,5%. 

 

Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes „Unfallgeschehen im Straßenverkehr 2007“ wurden insgesamt

  • 2.335.005 Unfälle polizeilich erfasst.
  • 436.368 Personen wurden verletzt,
  • 4.949 Personen, davon 111 Kinder bis 15 Jahren, getötet. 

 

Prävention

ist auf diesem Themenfeld also besonders lohnenswert sowie auch moralisch geboten. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) sowie die Unfallversicherungsträger haben deshalb die Initiative ergriffen und werden im Jahr 2010 eine Präventionskampagne starten, die die Verringerung der Häufigkeit und Schwere von Arbeitsunfällen beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr sowie die Arbeits-, Wege- und Schülerunfällen im Straßenverkehr zum Ziel hat. 

Auch die Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd beteiligt sich an dieser Kampagne und setzt damit neue Impulse in Ihrer Präventionsarbeit. 

Informationen zur Kampagne der Metall-Berufsgenossenschaften finden Sie hier.
Besuchen Sie auch die Seiten der DGUV zur Präventionskampagne "RISIKO RAUS".


 

1) Gewerbliche Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand.

2) Ein Arbeitsunfall ist ein Unfall, den ein Beschäftigter bei der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit innerhalb und außerhalb der Arbeitsstätte, z.B. auch im Straßenverkehr, erleidet (Z.B. Auslieferungsfahrer, Bus- oder Taxifahrer).

3) Die statistische Erfassung tödlicher Unfälle erfolgt, wenn der Tod im Berichtsjahr innerhalb von 30 Tagen nach dem Unfall eingetreten ist.

4) Ein Dienstwegeunfall ist ein Unfall, den ein Beschäftigter auf dienstlich begründeten Wegstrecken ohne betriebliche Tätigkeit erleidet (z.B. Handelsvertreter auf dem Weg zum Kunden).

5) Straßenverkehrsunfälle sind Unfälle, bei denen in Folge des Fahrverkehrs auf öffentlichen Straßen und Plätzen Personen verletzt oder getötet worden sind.

6) Ein Wegeunfall ist ein Unfall, den ein Beschäftigter auf dem Weg zwischen Wohnung und dem Ort seiner beruflichen Tätigkeit erleidet.

7) Die verwendete Begrifflichkeit "Schüler" umfasst Kinder in Tageseinrichtungen, Schüler und Schülerinnen von allgemein- und berufsbildenden Schulen sowie Studierende. Analog dazu sind mit der Bezeichnung Schule auch Tageseinrichtungen und Hochschulen gemeint. In der Schüler-Unfallversicherung ist jeder Unfall meldepflichtig, der ärztliche Behandlung nach sich zieht.