Hautgefährdungen

Hauterkrankungen

Lassen Sie es nicht so weit kommen! Fortgeschrittenes Ekzem mit Rissen, Rötung, Schrunden, Schmerzen
Ekzem im Fingerzwischenraum

Was ist bei Hautveränderungen zu tun?

Arbeitsmedizinische Vorsorge
Bei bestimmten hautbelastenden Tätigkeiten sind Vorsorge-Untersuchungen durchzuführen oder den Mitarbeitern anzubieten. Bei Feuchtarbeit von regelmäßig mehr als 4 Stunden pro Schicht oder Tätigkeiten mit regelmäßigem Hautkontakt zu Isocyanaten oder unausgehärteten Epoxidharzen müssen die Mitarbeiter untersucht werden. Bei Feuchtarbeit von regelmäßig mehr als 2 Stunden pro Schicht ist eine Vorsorge-Untersuchung anzubieten. Aber auch für andere besonders hautbelastende Tätigkeiten sind Vorsorge-Untersuchungen nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 24 sinnvoll. Hinweise auf die besonders belastenden Personengruppen, hautbelastende Tätigkeiten oder Arbeitsstoffe geben die Auswahlkriterien (BGI 504-24).

Was ist bei Hautveränderungen zu tun?
Im Betrieb sind der Vorgesetzte, der Betriebsarzt oder die Fachkraft für Arbeitssicherheit Ihre Ansprechpartner Nehmen Sie auch kleine Veränderungen ernst. Auch bei scheinbar harmlosen Veränderungen wie Juckreiz und Rötung sollte zunächst die Ursache abgeklärt und eine Diagnose gestellt werden. Spannungsgefühl, z.B. im Winter, ist ein sicheres Zeichen für zu trockene Haut. Betroffen sind oft zunächst die Fingerzwischenräume, bereits jetzt sind Gegenmaßnahmen erforderlich. Kompetente Ansprechpartner bei Hautveränderungen sind in jedem Fall die Haut- und Betriebsärzte.